"Man muss nicht immer alles verstehen

und man muss auch nicht immer verstanden werden.

Verständnis wächst mit dem Bewusstwerden"

Achtsamkeit

Was ist Achtsamkeit?

Achtsamkeit ist eine Qualität des menschlichen Bewusstseins, eine besondere Form von Aufmerksamkeit. Es handelt sich dabei um einen klaren Bewusstseinszustand, der es erlaubt, jede innere und äußere Erfahrung im gegenwärtigen Moment vorurteilsfrei zu registrieren und zuzulassen. Mit zunehmender Achtsamkeit reduzieren sich gewohnheitsmäßige automatische und unbewusste Reaktionen auf das gegenwärtige Erleben, was zu einem hohen Maß an situationsangepassten, authentischem und selbstbewusstem Handeln führt.

In meinen Seminaren, Kursen, Workshop als auch in den Einzelangeboten weise ich immer wieder auf das Achtsamsein hin oder baue kleine Übungen dazu ein. So erfährst du leicht und spielerisch, wie du auch in deinem Alltag Achtsamkeit einbauen bzw. umsetzen kannst.

Was bewirkt eine Achtsamkeitspraxis?

Wer achtsam lebt, stellt fest, dass sein Empfinden von Glück und Lebensfreude nicht von äußeren Bedingungen abhängig ist. Er entwickelt einen klaren, stabilen Geist, der es ihm erlaubt, auch in schwierigen Lebenszeiten und Situationen mit der Kraft seiner inneren Ressourcen verbunden zu sein. Im Einzelnen hat das verschiedene Auswirkungen:

  • Ein klareres Verständnis bezüglich seiner selbst und hinsichtlich des eigenen Lebens…
  • Zugang zu den eigenen inneren Ressourcen finden und selbstgesteckte Grenzen erweitern
  • Beruhigung und Stabilisierung des Geistes: Nicht mehr von Gedankenströmen überflutet zu werden
  • Sich psychisch-emotionalen Belastungen, Stress-Situationen und widrigen Lebensumständen besser gewachsen fühlen
  • Mit sich selbst geduldiger sein und sich besser akzeptieren
  • Weniger ängstlich, seltener deprimiert sein
  • Impulskontrolle entwickeln: Nicht mehr so oft heftig aufbrausend sein
  • Negative Emotionen in sinnvolle Kanäle lenken
  • Selbstbestimmter und selbstbewusster handeln
  • Freundlich aber bestimmt Grenzen setzen
  • Mehr Gleichgewicht, Stabilität, Souveränität und Lebensfreude entwickeln und diese auch angesichts schwieriger Situationen oder Lebensumstände behalten.

Denkmuster und Verhaltensweisen, die sich über Jahrzehnte entwickelt haben, sind nicht von heute auf morgen zu verändern. Wie alles im Leben, entwickelt sich auch der Prozess der Achtsamkeit einen Schritt nach dem Anderen.

Den größten Erfolg kannst du erzielen, wenn du dir jeden Tag, und seien es nur 10 min., Zeit nimmst und die Aufmerksamkeit aufs Beobachten verlagerst. Einfach mal nur beobachten, was in deinem Kopf vor sich geht, ohne zu bewerten. Oder der Ameise auf dem Boden zuschauen. Oder nur den Körper spüren. Wenn Gedanken kommen, richte deine Aufmerksamkeit immer wieder nur aufs Beobachten. Mit der Zeit merkst du, wie deine Gedanken die Macht verlieren und du immer präsenter (präsens = Gegenwart) im Hier und Jetzt bist. Mehr Ruhe, Gelassenheit und Souveränität können sich einstellen.

Woher stammt die Achtsamkeitspraxis?

Die Achtsamkeitspraxis hat ihre Wurzeln in der zweieinhalbtausend Jahre alten ‚Satipatthana-Sutra‘ der buddhistischen Lehren. Der Medizinprofessor on Kabat-Zinn erkannte den Wert der darin enthaltenen Meditationen für unser Leben im 21. Jahrhundert und entwickelte 1979 aus diesen Übungen ein medizinisches systematisches Programm zur Stressbewältigung, das unter dem Namen MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction = Stressbewältigung durch Achtsamkeit) bekannt geworden und mittlerweile durch die Universität in Massachusetts ausgiebig wissenschftlich erforscht worden ist.

 

Ich freue mich sehr, wenn du zu einem meiner Angebote JA sagst

und so auch in den Genuss der Achtsamkeit kommen kannst!